„Dem
Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“
Reinhard Mohn hat sich selbst nie ausschließlich als Unternehmer
verstanden. Bereits 1972 beteiligte Mohn die Mitarbeiter am Unternehmensgewinn,
was ihm den Beinamen „Roter Mohn“ eintrug. Dabei darf doch als sicher gelten,
dass Mohn politisch linken Ideen gegenüber weitgehend immun war. Vielmehr war
der Schritt schlicht Ausdruck Mohns innerster Überzeugung, dass eine
partnerschaftliche Führung der richtige Weg sei, ein Unternehmen zu lenken. „Im
Mittelpunkt all unserer betrieblichen Überlegungen steht der Mensch“, stellte
Mohn in seinem letzten Buch noch einmal klar. „Dem Menschen zu dienen, ist die
erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die
Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft,
Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht.
Und wo sind die Nachahmer?
Februar 2012
Mich
beunruhigt, dass aus der Finanzkrise im
vergangenen Jahrhundert niemand etwas gelernt hat und Schlüsse daraus zog, um
das Richtige zu tun. Heute werden Fehler von damals wiederholt.
Da sieht man Dokus im TV, wie bereits vor 4000 Jahren in China ein Volksstamm wissentlich und sehentlich aus Habgier und Umweltzerstörung seinem Untergang entgegen ging und trotzdem nicht bereit war, sich zu ändern. Da frage ich mich, wozu ist Geschichte und Forschung in die Vergangenheit gut, wenn wir nicht wenigstens heute, wo unsere Machtinhaber so klug und überlegen
sind, die richtigen Taten folgen lassen.
Was nützt es unserer Umwelt, wenn wir in Europa den CO2 Ausstoß verringern, das Gesparte aber in China zu Höchstpreisen verkaufen? Das Bedenkliche, durch diesen Handel ist so gut zu verdienen, dass unterbezahlte Fachkräfte dorthin wechseln und an anderer Stelle fehlen.
Solange unsere großen Unternehmen nach China gehen, um dort ohne Umweltauflagen zu produzieren, damit sie hier alles billigst verkaufen können, habe ich keine Hoffnung auf Verbesserung der Situation.
Da sieht man Dokus im TV, wie bereits vor 4000 Jahren in China ein Volksstamm wissentlich und sehentlich aus Habgier und Umweltzerstörung seinem Untergang entgegen ging und trotzdem nicht bereit war, sich zu ändern. Da frage ich mich, wozu ist Geschichte und Forschung in die Vergangenheit gut, wenn wir nicht wenigstens heute, wo unsere Machtinhaber so klug und überlegen
sind, die richtigen Taten folgen lassen.
Was nützt es unserer Umwelt, wenn wir in Europa den CO2 Ausstoß verringern, das Gesparte aber in China zu Höchstpreisen verkaufen? Das Bedenkliche, durch diesen Handel ist so gut zu verdienen, dass unterbezahlte Fachkräfte dorthin wechseln und an anderer Stelle fehlen.
Solange unsere großen Unternehmen nach China gehen, um dort ohne Umweltauflagen zu produzieren, damit sie hier alles billigst verkaufen können, habe ich keine Hoffnung auf Verbesserung der Situation.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen